Die zweite Auflage des zeb/value compass untersucht aktuelle Trends zur Wertschöpfung im Bankensektor und erweitert die umfassende empirische Studie der Erstausgabe aus dem Jahr 2010. Zusätzlich zur Analyse der weltweit 100 größten Banken werden 2011 auch nicht-börsennotierte Banken aus Deutschland, Österreich und der Schweiz hinsichtlich ihrer Wertschöpfung analysiert.
Die Untersuchung belegt empirisch, welche Institute für ihre Aktionäre/ Eigentümer über einen gesamten Wirtschaftszyklus (2003 bis 2010) überdurchschnittliche Total Shareholder Returns (bei nicht börsennotierten Banken über ein Adjusted Sharpe Ratio geschätzt) erwirtschafteten und leitet daraus entsprechende Erfolgsfaktoren ab.
Erfolgreiche Wertschöpfung bei Banken muss über die Profitabilität hinaus auf einem breiten Set an Metriken (inkl. der immer wichtiger werdenden Constraints) beruhen. In Interviews mit Top-Managern internationaler Banken zeigt sich außerdem, dass sich bei der Implementierung des Value-based Managements gerade nicht börsennotierte Banken häufig noch im Stadium des „Reactive Value Controllers“ befinden, während börsennotierte Banken teilweise schon das Stadium des „Value Advisors“ oder gar das Ziel des „Active Value Managers“ erreicht haben. Die Studie bietet so einen fundierten Blick auf den aktuellen Stand des Value-based Managements.
Die europäische Schuldenkrise als wichtigste Herausforderung der kommenden Jahre ist als zentrales Thema für die 2012er Edition vorgesehen.